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Am 31.01.2017 fand am BSZ ein Ernährungstag statt. Die Besucher erfuhren hier alles zum Thema "gesunde Ernährung".

Man ist, was man isst. Das sagt ein altes Sprichwort. In unserer schnelllebigen Zeit, in der mal eben nebenbei eine Portion Pommes, ein Burger oder eine Fertigpizza das vollfertige Mittagessen ersetzen, vergisst man leider auch, dass der Körper mit der Nahrung arbeiten muss, die wir ihm zuführen. Ernährung ist ein wichtiger Faktor, der bestimmt, wie fit wir sind. Und wir haben es in der Hand, wie wir damit umgehen.

 
 
 
 

Berufskolleg Fremdsprachen und ausländische Mitschüler frühstücken gemeinsam

Die BKFR 1.1 (Klassenlehrerin Frau Winterhalder) und die VABO5 (Klassenlehrerin Frau Eppler) haben im Zuge eines geplanten Klassenausflugs ein gemeinsames Spiele-Frühstück organisiert, bei welchem deutsche und ausländische Schüler gemeinsam frühstückten und Brett- und Gesellschaftsspiele spielten.

Die Schüler kamen schnell in Kontakt, tauschten sich über ihre Herkunft und ihre jeweiligen Kulturen aus und verbrachten trotz gelegentlicher sprachlicher Barrieren einen gemütlichen, fröhlichen und vor allem spielerischen Vormittag zusammen. Wir hoffen, dass sich aus diesem spielerischen Kennenlernen auch in Zukunft internationale Freundschaften weiterentwickeln.

 
 

Mit Liebe selbstgemacht

Auch dieses Jahr war der Verkaufsstand der angehenden Hauswirtschaftsmeister/innen auf dem Weihnachtsbasar bzw. dem Tag der offenen Schule des Berufsschulzentrums Radolfzell wieder ein voller Erfolg. Von Pesto über Dinkelnudeln bis hin zu Whiskey-Sahne-Likör war wieder vieles dabei, was das Herz begehrt – und das alles selbstgemacht!

Am Berufsschulzentrum Radolfzell werden derzeit 7 angehende Meisterinnen und ein Meister in der Hauswirtschaft auf die Prüfung 2016 vorbereitet. Meister/in sein bedeutet immer einen Schritt weiter zu sein; auch in der Hauswirtschaft ein Beruf mit Zukunft. Und dabei bedeutet dieser Beruf nicht nur „putzen, kochen, bügeln“. Ein/e echte/r Meister/in ist eine Führungskraft die sowohl hauswirtschaftliche, sowie betriebswirtschaftliche Fachkompetenz als auch Kenntnisse im Bereich Ausbildung- und Mitarbeiterführung mitbringt. Für den Verkaufsstand bedeutete dies alles von vorne bis hinten durchzuplanen – die Gestaltung des Verkaufsstandes, die Preiskalkulation und der Einkauf der Waren, die Zubereitung der Speisen und Getränke, der Verkauf und die Beratung und und und…

 

Sie interessieren sich für die Ausbildung als Meister/in? Dann lassen Sie sich bei uns beraten. Ihr Ansprechpartner ist der Abteilungsleiter Marcus Kreickmann oder die Lehrerinnen in den Schwerpunktfächern Frau Manuela Salewski und Meike Samardzija, die auch die Prüfungen mit abnehmen.

 

Kontakte:

Marcus Kreickmann :         Kreickmann.Marcus@bsz-radolfzell.de/ Tel. 07732-989-158

Manuela Salewski:              Salewski.Manuela@bsz-radolfzell.de

Meike Samardzija:              Samardzija.Meike@bsz-radolfzell.de

 
 

Stofftaschen für den guten Zweck

Das Berufsschulzentrum Radolfzell und Buch "Greuter" in Radolfzell führten im Dezember 2015 ein gemeinsames Stofftaschenprojekt durch. Gegenstand des Projektes war es, ausrangierte aber wiederverwendbare Stoffe (Leintücher, Bettwäsche, Handtücher, Tischdecken und Vorhänge, Sofakissenbezüge) zu sammeln und daraus individuelle Stofftaschen zu fertigen.

 
 
 

 

Kinder- und Jugendwettbewerb „Jugend in Aktion“

der Sparkasse Singen-Radolfzell und des Südkuriers 2015

 

Projekt: „Spiel mit mir“

 

Projektbeteiligte:             

Lehrer: Tamara Schey, Carola Hoepner

Jugendsozialarbeiterin: Selma Schabana

Schüler der Berufsvorbereitung (VABO – Klassen und freiwillige

Schüler/-innen aus allen anderen Schulbereichen

 

Es werden Gesellschaftsspiele (Brettspiele wie „Mensch-ärgere-dich-nicht“ u.a.) beschafft. Deutsche Schüler spielen diese nachmittags mit den jugendlichen Ausländern aus den VABO-Klassen. Das soll sich über einen bestimmten Zeitraum erstrecken. Die Schüler (deutsche und ausländische) dürfen die Spiele danach behalten. Sinn ist natürlich der Spracherwerb für die jungen Flüchtlinge und die Integration.

Zusätzliche Ideen:

  • Übersetzung der Spielregeln (englisch und verschiedene Muttersprachen der Flüchtlinge
  • Regelmäßige Spielnachmittage
  • Bau eines bekannten afrikanischen Spieles (Kalaha) in der Holzwerkstatt durch die Schüler (deutsche und ausländische Schüler) unter Anleitung von Fachlehrern. Die ausländischen Schüler aus Afrika kennen dieses Spiel bestimmt und können es den deutschen Schülern erklären. Auch hier sollten wieder die deutschen und ausländischen Schüler am Projektende das Spiel behalten dürfen.
  • Bau weiterer einfacher Spiele

Bild von Nicola M. Westphal (Südkurier)

 

Kinder- und Jugendwettbewerb „Jugend in Aktion“

der Sparkasse Singen-Radolfzell und des Südkuriers 2015


Projekt : „Wasserturbine – water is light (WIL)“

 

Projektbeteiligte:             

Lehrer der Metallabteilung: Herr Klaus Pfeifer und Herr Helmut Graf

Schüler der Metallabteilung (Auszubildende 1. Lehrjahr und Schüler aus der Berufsvorbereitung)

 

 

Es wird von den Schülern der Metallabteilung ein Muster einer einfach aufgebauten Wasserturbine gebaut nach Plänen und Vorlagen der OTH Regensburg. Sie dient dazu, einen Generator anzutreiben. So kann mit Wasserkraft Strom erzeugt werden, der v.a. in afrikanischen Ländern dazu benutzt werden kann, Lichtquellen zu speisen. Das Projekt nennt sich auch WIL (water is light). Es ist ein sog. Leichtwasserkraftwerk, das mit relativ einfachen Mitteln gebaut werden kann und bereits bei geringen Wasserströmungen funktioniert. Die Idee ist, dass unsere Schüler in der Metallabteilung (Auszubildende und VAB-Schüler) dann selbst eine solche Turbine bauen können, die dann in Afrika in Kooperation mit unserem Hilfsprojekt „Pont Ouagazell“ eingesetzt werden kann.

Die Partnerschule in Burkina Faso  soll den Einsatz testen. Mit dem ressourcenneutral gewonnenen Strom kann die Schule ein wenig unabhängiger vom nur sporadisch funktionierenden öffentlichen Stromnetz und einem altersschwachen Dieselgenerator werden. Die Einsparungen an Diesel ermöglichen eine bessere Versorgung der Schüler mit Unterrichtsmaterial und eine Ausweitung des Schulbetriebes.

 

Durch den betont einfachen Aufbau der Anlage kann diese auch problemlos von heimischem Personal gewartet und wenn nötig repariert werden.

 

Sollte diese Testturbine funktionieren, ist an den Bau weiterer Wasserturbinen gedacht und auch daran, in den afrikanischen Ländern evtl. selbst das know-how zum Selbstbau zu schaffen („Hilfe zur Selbsthilfe“).

 

Weitere geplante Aktivitäten:

  • Besuch einer Teststation an der Laber (Bayern)
  • Evtl. Bau einer eigenen kleinen Testanlage

 

Bild von Nicola M. Westphal (Südkurier)

 

Besuch aus Frankreich

25 Jahre Schüleraustausch

der Fachabteilung Holztechnik des

Berufsschulzentrums Radolfzell  mit dem

Lycée Carriat in Bourg en  Bresse, Frankreich

vom 17. - 23. Mai  2015

Teilnehmer:

20 französische Schüler

Verantwortlicher Lehrer: Hugues Guilbaud

 

Begleitende Lehrkräfte: 

Carole Leuliet, Nikola Renard, Gilbert Collet,Gründer und verantwortlicher Lehrer 1990-2014

Auf dem Bild: 

Die französischen Schüler nach den praktischen Arbeiten in den

Holzwerkstätten des Berufsschulzentrums Radolfzell mit den

Technischen Lehrern: 

Klaus Zimmermann u.

Erwin Zimmermann

Dolmetscherin:

Carola Greiner

 

Am girls day auf dem Bauernhof

Der Girls'Day – Mädchenzukunftstag ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Mädchen wählen vor allem aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System – kein einziger naturwissenschaftlich-technischer ist darunter. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus und den Betrieben fehlt qualifizierter Nachwuchs: auch in der Landwirtschaft.

So haben sich dieses Jahr der Praxisbetrieb der Familie Markus Traber in Hecheln/Mühlingen bei Stockach mit der Landwirtschaftlichen Berufsschule Radolfzell das erste Mal am Girls'Day beteiligt und Lea Koslowski (13) und Jana Niedermann (12) von der Überlinger Realschule Klasse 7 kamen. „Wir haben ja noch Zeit uns zu entscheiden, aber das hier hat uns schon sehr gefallen, wir kommen auf alle Fälle wieder.“

Die Schülerinnen waren einen Tag dabei um zu sehen, aber auch um mitzumachen und Hand anzulegen, bei dem was die landwirtschaftlichen Betriebe so täglich leisten und erledigen. Von der Fütterung der Kälber, hin zum Einstreuen, schlichte Routinearbeiten, aber auch die Vorbereitung der Felder für die Maisaussaat waren die anstehenden Tätigkeiten, bei denen Lea und Jana aktiv dabei waren und fragen konnten.

Die Schülerinnen waren beeindruckt von der vielseitigen Arbeit und der Nähe zu den Tieren. Vieles war für sie neu, zumal beide nicht direkt aus der Landwirtschaft kommen. Aber durch den Strukturwandel, die größeren Betriebe braucht die Landwirtschaft in Zukunft solche „Neulinge“, denen sicherlich einiges abverlangt wird, die aber auch einen der schönsten Berufe lernen. Und ein bisschen mehr Frauen Power bringt sicherlich frischen Wind auf die Betriebe.

Text/Bilder: Tina Gaiser BSZ Radolfzell

 

Jana Nierdermann links und Lea Koslowski rechts, beide aus Uhldingen

Jana Nierdermann rechts und Lea Koslowski links, beide aus Uhldingen

 
  • Profis machen Schüler fit für den Berufseinstieg

 

„Unbedingt informieren“ vor einer Bewerbung - so lautet der erste Tipp von Markus Horstrup beim Bewerbungstraining für das Kaufmännische Berufskolleg II am Berufsschulzentrum Radolfzell. Berufseinsteiger müssen sich kundig machen über den Beruf, für den sie sich bewerben, und den Betrieb, in dem sie ihre Ausbildung beginnen wollen. Nur so kann man sich auch im Klaren werden, welcher Beruf/Ausbildungsplatz der richtige ist. Entsprechend kann auch die Bewerbung formuliert passgenau formuliert werden.

Im Rahmen der Bildungspartnerschaft des Berufsschulzentrums mit der Firma Brillux GmbH & Co. KG, referierte Raphael Hund (Singen) über das Berufsbild Kauffrau/Kaufmann im Groß- und Außenhandel und Markus Horstrup (Karlsruhe) informierte rund um die Bewerbung. Die Partnerschaften werden unterstützt u. a. von der Industrie und Handelskammer Hochrhein-Bodensee. der Handwerkskammer Konstanz, dem Regierungspräsidium-Freiburg sowie dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft in Baden-Württemberg. Sie sollen Schule und Wirtschaft über einen längeren Zeitraum stärker verzahnen. Aktuell - in einem Kooperationsvertrag ist dies festgehalten - planen die beiden Bildungspartner mehrere Aktivitäten mit dem Ziel, die Berufsorientierung von Schülerinnen und Schüler praxisgerecht zu gestalten. Der Partner aus der Wirtschaft stellt meist mehrere Bildungsmodule zur Auswahl.

Da der Umfang einer Bewerbung oft durch die Personalchefs bestimmt werde, so Horstrup weiter, sei die individuelle Gestaltung des Bewerbungsschreibens besonders wichtig. Man konkurriere ja immerhin mit vielen anderen im Bewerbungsmarathon und sollte sich von anderen mit eigenen Qualitäten abheben. Hobbies, spezielle Engagements in Schule und Freizeit wie auch Vorwissen können für eine nähere Auswahl entscheidend sein. Es gilt, aus der Masse herauszuragen. Vorsicht allerdings bei Lügen oder Aspekten, die man nicht erfüllen kann. Vor allem sollte man auch zu seinen Schwächen stehen. Hier ist es dann wichtig, Strategien parat zu haben, wie diese kompensiert werden können. Immer sollte die Authentizität des Bewerbers gegeben sein; nichts schlimmer als ein offensichtlich gespieltes Verhalten.

In immer häufiger verlangten Tests in digitaler oder Papierform werden Allgemeinwissen, Rechtschreibung, rechnen und Mathematik sowie logisches Denken nachgefragt.

Hat man es zum Vorstellungsgespräch geschafft, sind Äußeres, erster Eindruck sowie Pünktlichkeit und sicheres Auftreten immer noch die „Türöffner“ für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch.

Natürlich folgte der Theorie zur Berufsvorbereitung ein praktischer Teil. In Bewerbungsgesprächen wurden die Vorgaben angewendet und um wertvolle Tipps erweitert. Bleibt zu hoffen, dass die Schulabgänger des Berufskollegs II mit künftiger Fachhochschulreife und z. T. mit dem Ausbildungszertifikat Wirtschaftsassistent/in ihren Traumjob finden.

 

Von links nach rechts: Sandra Bambynek, Abteilungsleiterin Sibylle Höne, Schulleiter Norbert Opferkuch, Ans Bhatti, Kristina Tushi, Referent Markus Horstrup (Brillux), Adrinao Michienzi, Raphael Hund (Brillux)

 
  • BEJ/VAB-Fußball-Hallenturnier

Schuljahr 2014/2015

 

1. und 3. Platz

Die beiden Auswahlmannschaften des BSZ Radolfzell belegten beim Landkreis übergreifenden BEJ/VAB-Fußballturnier am 23.03.2015 in der Kreissporthalle in Singen die Plätze 1 und 3.

Zusätzlich zu den Siegerurkunden konnten somit auch 2 der 3 begehrten Wanderpokale für ein Schuljahr nach Radolfzell mitgebracht werden.

Das Siegerteam erhielt zusätzlich zur Urkunde und Pokal den von Herrn Landrat Frank Hämmerle gestifteten und handsignierten Ehrenpreis, einen aktuellen Bundesliga-Winterball.

Insgesamt nahmen 13 Mannschaften aus 9 Schulen aus 2 Landkreisen an diesem schuljährlich stattfindenden Fußballhallenturnier teil.

Von der Hauptrunde über das Viertelfinale bis zum Halbfinale, setzten sich unsere beiden Teams ohne Niederlage - und lediglich eine unserer Mannschaften mit nur einem Gegentor – gegen alle Gegner durch.

Der Umstand, dass unsere beiden Teams im Halbfinale gegeneinander antreten mussten, ermöglichte lediglich einer unserer Mannschaften die Finalteilnahme.

Im kleinen Finale sicherten sich unsere „Seeteufel 2“ mit 2:0 gegen die „FN-Bulls“ aus der Claude-Dornier-Schule Friedrichshafen den 3. Platz.

Das Finale gewannen unsere „Seeteufel 1“ mit 4:0 gegen den amtierenden Titelverteidiger aus der Wessenbergschule Konstanz.

Beide Teams glänzten durch fußballerisches Können, absolutem Teamgeist, mannschaftliche Geschlossenheit, hundertprozentige Einstellung und Konzentration, sowie großartigem Fairplay.

Die Schule darf sehr stolz auf die Leistungen dieser 16 Schüler sein. Sie haben sich  großen Respekt, Anerkennung und Wertschätzung verdient.

Seeteufel 1                       Siegermannschaft 1. Platz

Hintere Reihe von links nach rechts:

Michele Ricciardi, Toochukwu Aneke, Ousman Jawneh, Ahmed Osman Ibrahim, Gianvito Palumbo

 

Vordere Reihe von links nach rechts:

Salih Mohamad, Ousman Touray, Semere Tsegay

Seeteufel 2                       Siegermannschaft 3. Platz

Hintere Reihe von links nach rechts:

Ridwan Asnarot, Bakary Ndure, Kaisse Mohamed Osman, Buba Drammeh, Motala Ceesay

 

Vordere Reihe von links nach rechts:

Abadi Fitsum, Serifo Charre, Sanna York

 
 
  • Ehemalige Lehrkräfte besuchen das Berufsschulzentrum Radolfzell

Mittlerweile Tradition: Das Berufsschulzentrum lädt ehemalige Lehrkräfte zu einem informativen Nachmittagskaffee ein. Schülerinnen und Fachlehrerinnen der zweijährigen Berufsfachschule Hauswirtschaft übernahmen die professionelle Vorbereitung und Bewirtung.

Gerne hätte Schulleiter Norbert Opferkuch die Pensionäre durch die Räume des zweiten Bauabschnittes des Schulneubaues geführt; allerdings werden augenblicklich mehrere Gewerke des Innenausbaus gleichzeitig ausgeführt, sodass eine Besichtigung dieses Mal nicht möglich war. Der Neubezug soll in den Sommerferien stattfinden. Die Turnhalle wird bereits ab Juli nutzbar sein.

Norbert Opferkuch informierte über die konstanten Schülerzahlen entgegen allen Unkenrufen bezüglich geburtenschwacher Jahrgänge. Das mache es nicht einfach, die Unterrichtsversorgung optimal zu halten, besonders wenn Pensionierungen, Elternzeiten und Krankheiten zu schultern seien - eine Meisterleistung für Kollegium und Schulorganisation. Darüber wurde mehrfach in den regionalen Medien berichtet. Er erwähnte besonders die drei Klassen mit Schülerinnen und Schülern ohne Deutschkenntnisse: Sie lernten schnell, und es gebe keine Disziplinprobleme. Hier sei die Schule durch zusätzliches Personal mit der Befähigung „Deutsch als Fremdsprache“ unterstützt worden. In Rahmen der regionalen Schulentwicklung werde sich die Schule in ihrem Bildungsangebot verändern.

Besonders am Herzen liegen ihm der Teamgedanke sowohl innerhalb der Schulleitung wie des Kollegiums, neue Ansätze zur Unterrichtsgestaltung, die Zusammenarbeit mit den Betrieben im Teilzeitangebot sowie das Projekt, Schülerfehlzeiten zu reduzieren. Diese Weiterentwicklung der Schule passt für den Schulleiter zum Ergebnis der Schülerumfrage: 87 Prozent sind mit der Schule zufrieden und empfehlen sie weiter.

In bester Stimmung: Die Ehemaligen des Berufsschulzentrums Radolfzell in der Aula des noch bestehenden alten Verwaltungsgebäudes. Dritter von rechts: Schulleiter Norbert Opferkuch.

 
 
  • Berufswettbewerb der Landwirte

Alle 2 Jahre wieder…

… und immer wieder neu und spannend ist der Berufswettbewerb der deutschlandweit am 5. Februar 2015 zum 32. Mal stattgefunden hat. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Schulleiter des Berufsschulzentrum Radolfzell Norbert Opferkuch und dem Vizepräsident des BLHV Franz Käppeler, sowie dem Geschäftsführer des BLHV (Stockach) Holger Stich. Die Azubis stellen sich diesem Tag, der unter anderem die Lust an Weiterqualifizierung im beruflichen und persönlichen Bereich wecken soll.

Zuerst mussten sich alle Lehrlinge dem Theorieteil in Allgemeinbildung und Berufsbildung stellen, bevor es zum Praxisteil überging. Im Praxisteil zeigten die Azubis an 3 verschiedenen Stationen ihre Überzeugungskraft in einer Präsentation über den sinnvollen Einsatz des Smartphones, ihre Erfahrung in den Bestimmungsübungen zu Futtermitteln und Saatgut und zuletzt ihr Geschick beim Anschluss eines abgerissenen Steckers.

In einem Kopf an Kopf Rennen wurden dann am Nachmittag die Sieger hierzu ermittelt und die Preise, die vom BLHV und Sponsoren zur Verfügung gestellt wurden verteilt. Den ersten Platz hat Martin Joos (1. Lehrjahr) belegt, den zweiten Platz machte Benedikt Isele (2. Lehrjahr), den 3. Platz sicherte sich Alexander Fahr (1. Lehrjahr) und den 4. Platz machte Felix Schmauder (2. Lehrjahr). Diese 4 Kandidaten vertreten nun die Region beim Landesentscheid im April und die Gewinner des Landesentscheids gehen dann zum Bundesentscheid. Einmal mehr ein erfolgreicher Tag, der vor allem den Lehrlingen zeigen soll, wo sie selbst gerade stehen, wo Stärken liegen, aber auch Schwächen sind, die es dann gilt anzupacken.

 

Text: Tina Gaiser/BSZ Radolfzell

Die Sieger mit Holger Stich (BLHV Geschäftsführer, Stockach), Markus Porm (Landwirtschaftsamt Stockach), Franz Käppeler (BLHV Vizepräsident) (von links)

 
  • Wirtschaftsoberschule des Berufsschulzentrums Radolfzell besucht Kernkraftwerk Leibstadt

 

Die Anspannung war während des Kraftwerksrundganges deutlich zu spüren: Eine Revision der Gesamtanlage ist zwar mittlerweile Routine, aber wegen entdeckter unzulässiger Bohrungen an der Reaktoraußenhaut in diesem Jahr keine Alltäglichkeit. Dennoch war es der Klasse der Wirtschaftsoberschule vom Berufsschulzentrum Radolfzell möglich, eine Führung durch das KKW zu erhalten. Organisiert hatten die Besichtigung Schülerinnen der Klasse, I. Schäfer und A. Vogler, die sich im Rahmen ihrer Projektarbeiten mit den Subventionen der Kraftwerkssparte in Deutschland beschäftigt hatten. Dies vor dem Hintergrund der Kosten-Nutzen-Rechnung im Vergleich der Energieträger in der BRD: Ein Erfolg alternativer Energien muss auch vor einem solchen Hintergrund gesehen werden. Das Informationszentrum des Kraftwerkes Leibstadt hatte die Schülerinnen großzügig mit Informationen für ihre Arbeit unterstützt.

Besonders interessant war, dass in der Schweiz im Preis einer Kilowattstunde Atomstrom bereits 0,8-0,9 Rappen nach dem Verursacherprinzip für die Entsorgung der Abfälle, die Überwachungsphase nach der Stilllegung  sowie den späteren Rückbau der Anlagen enthalten ist - im Gegensatz zu Bundesrepublik, in der man die Kostenübernahme noch nicht geklärt hat. Neue MitarbeiterInnen in der Schaltzentrale lernen nicht nur aus Handbüchern, sondern es wird eine Brain-to-Brain-Übergabe versucht, indem wichtige Arbeitsbereiche über mehrere Jahre doppelt besetzt sind. So kann das Wissen der Beschäftigten aus der ersten Generation vollständig weitergegeben werden. Auch Fragen der Entsorgung konnten vor dem Hintergrund eines Modelles diskutiert werden. Etwas widersprüchlich empfand die Klasse die Aussage der hohen Sicherheit der Anlage im Vergleich zu dem mit Messanlagen übersäten Umland.

 

Wichtig zu wissen:

Die Wirtschaftsoberschule führt in zwei Jahren zur Allgemeinen Hochschulreife (mit einem Abschluss zur Fachhochschulreife und einem anerkannten Berufsabschluss kann man sogar ins zweite Schuljahr einsteigen). Voraussetzung sind ein entsprechender Notendurchschnitt des Realschulzeugnisses sowie ein anerkannter Berufsabschluss.

 

 

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