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Jugendberufshelfer am BSZ Radolfzell

Die Jugendberufshelfer sind ein Landesprogramm des Ministeriums Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, kofinanziert von der Agentur für Arbeit, dem Job Center und des Landkreises Konstanz. Sie sind beim Landkreis Konstanz im Referat Schulen und Sport/Kämmereiamt angestellt.

Das Landesprogramm „Jugendberufshelfer“ ist ausbildungs- und beschäftigungsorientiert. Die Jugendberufshelfer betreuen die Schüler/innen des BEJ & VAB an den beruflichen Schulen in Konstanz, Radolfzell, Singen und Stockach.

 

 

Georg Weißhaupt

  • zuständig für die Schüler/-innen des Berufseinstiegsjahr (BEJ)
  • und Vorqualifizierungsjahres Arbeit/Beruf (VAB)

 

Präsenzzeiten:

Dienstag, Mittwoch und Freitag

Kontaktdaten:

Raum: B0.20      

Tel.:      07732 989-136 

Fax:     07732 989-220 

Mobil:   0160/5827384       

E-Mail: weisshaupt

Web:    www.berufshelfer.de

 

 

Alexandra Fluck

  • zuständig für die Schüler/-innen des Berufseinstiegsjahr (BEJ)
  • und Vorqualifizierungsjahres Arbeit/Beruf (VAB)

 

Präsenzzeiten:

Montag, Dienstag, und Donnerstag

Kontaktdaten:

Raum: B0.20      

Tel.:      07732 989-136 

Fax:     07732 989-220 

Mobil:   0160 58 27 384            

E-Mail: fluck@berufshelfer.de

Web:    www.berufshelfer.de

 

 
 

Unsere Aufgaben sind:

  • Arbeit im Klassenverbund: Unterrichtliche Tätigkeit in der Form der „Verfügungsstunde“, pro Klasse eine Stunde / Woche als fester Bestandteil im Stundenplan.
  • Kontaktpflege mit Ausbildungsbetrieben: Beratung und Vermittlung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt – in enger Zusammenarbeit mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern, der Agentur für Arbeit (Berufsberatung), den Fallmanagern des Job-Centers und den Ausbildungsberatern der Kammern.
  • Individuelle Begleitung / Vermittlung: Von Schüler/innen des Berufseinstiegsjahres (BEJ) und Vorqualifizierungsjahres Arbeit und Beruf (VAB) und in Absprache mit den Klassenlehrern auch für Schüler der ein- und zweijährigen Berufsfachschulklassen, falls der schulische Status gefährdet ist.

 

 

 

Susanne Fallier und Jugendberufshelfer Peter Röhrle bei der Eröffnung der Informationsveranstaltung für die Berufsvorbereitungsklassen

Maschinen- und Anlagenführer Ruzhdi Sagikaj während seines Vortrages vor Berufsvorbereitungsklassen am Berufsschulzentrums Radoflzell

Jugendberufshilfe als "Brücke" beim Berufseinstieg

einem qualifizierten Schulabschluss? Diese Frage motivierte die beiden Jugendberufshelfer am Berufsschulzentrum Radolfzell Alexandra Ilgenstein und Peter Röhrle bei Ihrer Informationsversanstaltung für die Klassen des Berufsvorbereitungsjahres, des Berufseinstiegsjahres sowie der Vorbereitungsklasse Ausbildung und Beruf. Drei ehemalige Schüler in bzw. nach einer Berufsausbildung waren eingeladen, von ihren Erfahrungen zur Berufsfindung sowie über ihren Arbeitsalltag zu berichten: eine Kauffrau,  eine Bäckereikauffrau und ein Maschinen- und Anlagenführer.

Einig waren sich alle drei Vortragenden, wie wichtig und erfolgreich die Hilfen durch die Schule bei den ersten Schritten in den Beruf sind. Besonders dient das Praktikum vielen Bewerberinnen und Bewerbern als Schlüssel für einen Ausbildungsplatz. Seitens der Schule wird in den oben aufgeführten Klassen im Herbst und im Frühjahr eine Woche dafür bereitgestellt. Künftig ist geplant, ein Tagespraktikum in einem Betrieb über ein ganzes Schuljahr als ersten Schritt zu einer Ausbildungsstelle anzubieten.

Die Vortragenden berichteten übereinstimmend, dass ein Beruf, der Spaß macht, mögliche Nachteile wie z.B. lange stehende Tätigkeiten oder Überstunden überwiegt, wenn im Betrieb mal wieder "Not am Mann" besteht. Man ist eigenständig, hat Geld zur Verfügung, kann sich am Arbeitsplatz selbst organisieren und trägt Verantwortung, was letztlich - im Beispiel des Maschinenführers - mehr Gehalt bedeutet.

Besonders wichtig für viele Schüler, die vor dem Eintritt in die Arbeitswelt stehen, sind Informationen von jungen Menschen, die selbst erst vor Kurzem den Schritt ins Berufsleben wagten. Hier müssen sich  Lehrerinnen und Lehrer geschlagen geben. Allzu oft bleibt nämlich unklar, warum man denn z.B. nach einem Hauptschulabschluss nochmals die Schule besuchen soll. Speziell dazu hielten die Vortragenden die möglichen Hilfen während der Schulzeit am Berufsschulzentrum jedoch für unerlässlich bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, ebenso die inhaltlich-schulische Vorbereitung auf eine Arbeitsstelle (Nachqualifizierung und bessere Noten). Auch das Netzwerk, über das die Jugendberufshelfer verfügen, z.B. zur Agentur für Arbeit und zu den Kammern, vermag hier sehr hilfreich einen qualifizierten Start in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Natürlich wurde auch nach Informationen über Gehalt, Weiterbildung und Aufstiegschancen in den Betrieben sowie die Berufsschulzeit gefragt. Resümee: Ohne die eigene Mitarbeit und Anstrengung nützen Angebote allein nichts. Aber bei Eigeninitiative und Engagement stehen künftigen Berufseinsteigern viele Türen offen.