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Pensionärstreffen am Berufsschulzentrum Radolfzell

45 ehemalige Lehrerinnen und Lehrer des Berufsschulzentrums Radolfzell waren zum Nachmittagskaffee in ihre alte Schule gekommen. Für das Wohl der Gäste sorgte die hauswirtschaftliche Abteilung; Schülerinnen und Schüler aus Gambia, Eritrea und Bosnien  hatten sich zur Bewirtung zur Verfügung gestellt. Nach einer Führung durch die modernst eingerichteten Räume des zum Schuljahresbeginn fertiggestellten zweiten Bauabschnittes informierte Schulleiter Norbert Opferkuch über den aktuellen Stand an der Schule: „Spannend, schwierig, schön“, lautet sein Resümee nach den letzten Jahren Neubautätigkeit.

Er bezog sich dabei einmal auf die Veränderungen in der Schullandschaft: Schülerzahlen am BSZ seien konstant. Eine Ausnahme bildet die Verlegung der Klasse im Bäckereihandwerk und in der Landwirtschaft im Rahmen der regionalen Schulentwicklung. Dafür wird das Berufsschulzentrum im kommenden Schuljahr zwei neue Bildungsgänge des beruflichen Gymnasiums erhalten: Agrarwissenschaftliches Gymnasium und Technisches Gymnasium (Gestaltung und Medientechnik). Augenblicklich werden an der Schule außerdem fünf Klassen Vorqualifizierung Arbeit und Beruf unterrichtet mit dem Schwerpunkt des Erwerbs von Deutschkenntnissen. Ziel ist eine Integration auf dem Arbeitsmarkt.

Zu Beginn des Schuljahres waren kleinere Gewerke noch nicht fertig gestellt, aber der Unterricht im Neubau des zweiten Bauabschnittes musste beginnen (das alte Gebäude ging vertraglich mit Schulbeginn in den Besitz der Abbruchfirma über). Mittlerweile sind auch die letzten Reste der Bodenplatte entfernt, was immer wieder eine kaum vermeidbare Lärmbelastung während der Unterrichtszeiten darstellte. Ab Juni 2016 wird mit dem dritten Bauabschnitt begonnen. Der Umzug in den neuen Werkstättenbereich soll im Sommer 2017 stattfinden. Nach dem Abriss der alten Werkstattgebäude bis 2018 wird die Bautätigkeit an der Schule des Landkreises dann beendet sein.